Greifswalder Hochschulpiraten erfolgreich

UniversitaetIn der vergangenen Woche fanden die jährlichen Gremienwahlen an der Universität Greifswald statt. Etwa 12.000 Studierende waren aufgerufen, ihre Vertreter für den Senat und das Studierendenparlament zu wählen. Die Hochschulpiraten beteiligten sich erneut mit mehreren Bewerbern und wurden in beide Gremien gewählt.

Studierendenparlament

Im neuen Studierendenparlament werden zukünftig drei Hochschulpiraten vertreten sein. Dazu gehören Milos (277 Stimmen), der bisher als StuPa-Präsident tätig war, sowie Joël (105 Stimmen) und Jan Magnus (81 Stimmen), die beide ebenfalls bereits dem letztjährigen StuPa angehörten. Kevin (64 Stimmen) kam als HoPi-Neuling auf den 33. Platz und kann sich erfahrungsgemäß Hoffnung machen, im Laufe der Sitzungsperiode in das StuPa nachzurücken.

Zusammen erreichten die Hochschulpiraten 527 Stimmen bei 1838 gültigen Wahlzetteln. Da jeder Wähler bis zu drei Stimmen vergeben konnte, liegt der Stimmenanteil somit bei etwa 10 Prozent für die HoPis. Die Wahlbeteiligung bewegt sich mit 15,54 Prozent leider nur gering über der des Vorjahres (14,5 Prozent).

Das StuPa beschäftigt sich mit konkreten Belangen der Studierenden, wie zum Beispiel der Kulturförderung, und hat eher verwaltende Funktion. In ihrer Wahlbewerbung kündigten die Hochschulpiraten an, sich in dieser Legislatur unter anderem weiter für Datenschutz, Barrierefreiheit, den Hochschulsport und eine rein zivile Forschung einzusetzen.

Senatswahl

Parallel zur StuPa-Wahl fanden die Wahlen zum akademischen Senat als Listenwahl statt. Die Hochschulpiraten beteiligten sich mit drei Kandidaten an der Liste »Solidarische Uni«. Weitere Listen waren die »Junge Union Greifswald« und die »Bürgerliche Liste«. Mit 82,9 Prozent errang die »Solidarische Liste« zehn von zwölf studentischen Sitzen im Senat. Auf Platz 2 kam Milos, der damit auch in den engeren Senat gewählt wurde.

Senatsmitglieder haben Einfluss auf Vorgänge innerhalb der Universität und können so auf Studien- und Prüfungsordnungen sowie auf Studiengänge im allgemeinen Einfluss nehmen. Leider nahmen nur 9,5 Prozent der wahlberechtigten Studierenden an der Senatswahl teil.

Das Foto ist von enno84 und steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA 2.0.

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