Piraten gegen anlasslose Massenüberwachung in Schwerin

Die Piraten in Schwerin und MV sind entschieden gegen anlasslose Massenüberwachung. Der erste Projekt im öffentlichen Raum auf dem Marienplatz in Schwerin mißfällt den Piraten im Besonderen. Die Piraten nutzten jetzt die Möglichkeit in der Projektphase drei Aspekte selbst zu prüfen. Schaffen Kameras mehr subjektives Sicherheitsgefühl und wird dort überhaupt der Test seriös begleitet und welche Verbrechen wurden geringer? Alle Fragen testeten die Piraten mit dem Aufhängen von sieben Kamera-Attrappen am Sonntagabend. Die Ergebnisse liegen nun vor. Die Kamera-Attrappen haben das Sicherheitsgefühl nicht erhöht, im Gegenteil: Die Sichtbarkeit der Kameras waren vielen Passanten unangenehm.

Die Autodiebstahlverbrechen bleiben bei null, genau wie von Studien andernorts als einzige Rechtfertigung für den Kameraeinsatz ermittelt. Nur darf sowieso kein Auto auf dem Marienplatz abgestellt werden. Insoweit Pustekuchen.

Die Reaktionszeit der Sicherheitsbehörden auf die Aktion dauerte im Ganzen mehr als 18 Stunden. Im Falle einer Gewalttat wäre man auf dem Marienplatz hoffnungslos allein mit den Kameras. Nur Polizisten vor Ort hätten und könnten eingreifen. Insoweit widerlegen diese einfachen Fragen mit simplen Test, dass diese Projekt der anlasslosen Massenüberwachung geeignet ist, um insbesondere Gewalttaten zu verhindern.

„Die Piraten planen weitere Aktionen gegen dieses Projekt der anlasslosen Massenüberwachung“, so Dennis Klüver, Landesvorsitzender der Piraten MV.

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