Nun ist es offiziell!
Am 31. Juli 2009 veröffentlichte der Landeswahlleiter für Mecklenburg-Vorpommern die für die Bundestagswahl zugelassenen Parteien. Zu den neun im September antretenden Parteien mit insgesamt 62 Kandidaten kann nun auch für die Piratenpartei die Stimme an der Wahlurne abgegeben werden!
Der Landesverband der Piraten-MV wurde erst am 21. Juni 2009 im La Casa de Cuba, Rostock gegründet. Um die Zulassung für die Bundestagswahl zu erhalten, benötigten die Piraten insgesamt 1.419 Unterstützerunterschriften von Bürgern mit Erstwohnsitz aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. Bis zur Einreichung der notwendigen Unterschriften zum Stichtag am 23. Juli 2009, 18.00 Uhr im Büro des Landeswahlleiters, hatte die Partei gerade einmal eine Zeitspanne von gut vier Wochen zur Verfügung.
Nur dank vieler fleißiger Helfer aus MV, dutzender Botenfahren quer durch das Bundesland und unzähliger freiwilliger Stunden an Infoständen bei Wind und Wetter in verschiedenen Städten wurde das schier Unmögliche verwirklicht. Schließlich übergaben am 23. Juli um kurz vor 18.00 Uhr sechs Piraten dem Landeswahlleiter insgesamt 1.666 gültige Unterstützerunterschriften. Herzlichen Glückwünsch, damit wurde die Zulassung zur Bundestagswahl erreicht!
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An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Sammler, Helfer und Unterzeichner der Unterstützerformulare.
Klarmachen zum Ändern!
Kommentare
Eindrücker vom Landeswahlausschus
Ich war als Vertrauensperson, der PIRATEN in MV, beim Landeswahlausschuss dabei.
Es war eine kurze und unpolitische Veranstaltung. Der Landeswahlleiter hat zu allen Parteien erklärt, dass diese alles fristgerecht und ohne Mängel eingereicht haben und bot den Anwesenden Beisitzern an, die Akten noch ein mal zu Prüfen. Nur die "Freie Union" wurde nicht zugelassen, weil diese lediglich 40 Unterschriften verspätet eingereicht haben. Es wurden die Gesetzlichen Grundlagen und Paragraphen verlesen, sodass alle Anwesenden ein Bild des Prozedere waren.
Interessant waren, dass der Vertreten der NPD zum einen zu spät in die Veranstaltung geplatzt ist und zum anderen sie auch wieder frühzeitig verlassen hat. Vielleicht hat er sich von der kleinen Ansprache des MLPD-Vertreters gestört gefühlt. Dieses war auch der einzige politische Moment. Die Vertrauensperson der MLPD hatte um das Wort gebeten, nachdem klar war, dass alle Anwesenden den zugelassen waren. Er bedankte sich für die Zulassung beim Wahlausschuss und protestierte gegen die Zulassung der NPD. Nach eine Ermahnung vom Landeswahlleiter, war dann auch wieder ruhe.
Nach 40 Minuten war dann auch schon alles vorbei.
Herzlichen Glückwunsch und
Herzlichen Glückwunsch und bitteschön für die Unterschriften. Hab sogar meine Eltern überzeugen können :-)