Piraten: Werftenhilfe weder nachhaltig noch finanziell gerechtfertigt

Die Landesregierung hat zum wiederholten Mal ein Rettungspaket für die großen Werften in MV aufgelegt. Mehrmals in der Landesgeschichte war dies keine Rettung auf Dauer und das Geld war zusätzlich futsch.
„Diesmal soll alles anders sein und unterscheidet sich doch nicht, die Werftenhilfe ist weder nachhaltig noch finanziell gerechtfertigt“, kommentiert Dennis Klüver, Landesvorsitzender der Piratenpartei MV diese jüngsten Entscheidungen von Landesregierung und Parlament.

Die in Bau befindlichen Schiffe braucht niemand, das Kreuzfahrtgeschäft wird sich grundsätzlich ändern. 200 Kreuzfahrtschiffe dümpeln arbeitslos auf den Weltmeeren. Ein vages unverbindliches Umsteuern zu fordern ist nicht mehr als eine Bitte.
Ein Eigenbeitrag des Mutterkonzern für die Rettung der Werften in MV ist nicht zu erkennen.
Die Banken sollen dazu gebracht werden ihre letzten Sicherheiten, die genau für eine Situation wie jetzt gebunkert wurden, aufzugeben. Finanziell ein großes Risiko bei sehr geringer Erfolgswahrscheinlichkeit.
Die Landtagsparteien argumentieren mit den 3100 Arbeitsplätzen für Schiffbauer. Eine kleine Gruppe davon verdient gut, der andere Teil ist in Leiharbeit und kommt aus dem Ausland.
Und andere Branchen mit Zukunft, wie die Windenergie bieten mehr Plätze an und werden doch schlechter behandelt. Gute Lobbyarbeit der Schiffbauer, schlechte Politik fürs Land.
Die Piraten lehnen dieses Geldzauberpaket ab.

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