Schon am 24. Februar müssen Kinder der Klassen 1 bis 6 wieder in die Schule. Angeboten wird nur Regelunterricht
Dazu Dennis Klüver Landesvorsitzender Piratenpartei MV:
Dieser Schritt wird von einigen begrüßt, von vielen aber auch als sehr riskant, bis hin zu unverantwortlich, bezeichnet.
Ja, es mag Situationen geben, da leiden Kinder unter den Einschränkungen durch die Pandemie so stark, dass für sie ein Schulbesuch eine große Erleichterung bringen kann.
Trotz allem aber sollte hier die Gesundheit aller Menschen im Vordergrund stehen. Deshalb ist es für mich unverantwortlich dass hier die Präsenzpflicht wieder angeordnet wird.
Wenn in der häuslichen Gemeinschaft COVID-19 Risikoangehörige leben, müssen Erziehungsberechtigte auf jeden Fall die Wahl haben ihre Kinder nicht in den Präsenzunterricht zu schicken und trotzdem ein Angebot zu Videounterricht bekommen.
Gleiches gilt, wenn Erziehungsberechtigte der Überzeugung sind, dass ihr Kind Heim-Unterricht gut verkraftet und sie die immer noch sehr große Gefahr einer Infizierung ihrer Kinder nicht in Kauf nehmen wollen.
Wegen der neuen Mutationen werden Grenzen zu Tirol und Tschechien geschlossen, in MV jedoch müssen Kinder in die Schule, ob wohl die Mutation auch schon hier ist!
Hier den Eltern nicht dass nötige Mitspracherecht einzuräumen ist unverantwortlich und kann sogar bis zum Tod von Menschen führen.
Die Piratenpartei hofft, das Vorpreschen bei den Schulöffnungen ist nicht dem kommenden Wahlkampf geschuldet. Ein Wahlkampf auf Kosten von Kindern, Lehrern und deren Risiko-Angehörigen.

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