Ein Grund für ein Resümee. Als die Bundeswehr Einheiten nach Afghanistan gesendet hat, hieß es, das die Taliban nur noch in einem kleinen Bereich in Afghanistan Einfluss hätten. Es wurde betont, dass die Region des Bundeswehr-Lagers in einer talibanfreien Zone sei. Bildungsprogramm für die afghanische Bevölkerung, Brunnen und andere zivile Infrastruktur seien das Hauptziel, neben dem Kampf gegen die Taliban.

Bilanz nach den 20 Jahren sind 59 in Afghanistan getötete Bundeswehrangehörige, davon die größte Gruppe durch Selbstmord.

1 Offizier der „aus Versehen“ eine Hochzeit bombardieren ließ mit ca. 100 Toten. Dafür wurde er befördert und hat deshalb den Rang eines Generals. Solche Handlungen zerstörten logischer weise das Vertrauen der Bevölkerung und sorgten dafür, das aus denen die angeblich zur Unterstützung kamen, nur als Besatzer erlebt wurden.

20 Jahre Afghanistaneinsatz machen deutlich, die mehreren Milliarden Euro sind ausgegeben worden, für nichts. Das Ziel nicht nur nicht erreicht, sondern das Gegenteil ausgelöst. Militäreinsätze wie in Afghanistan sind der falsche Weg für eine positive Zukunft!

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